7 effektive Tipps zum Einsparen von Heizkosten

RICHTIG HEIZEN LEICHTER GEMACHT

Damit unser Heim warm ist und heißes Wasser hat, geben wir in der Regel mehr als für Strom aus. Seit 2021 ist es noch teurer geworden. Deutsche Verbraucher zahlen im Schnitt jährlich mehr als 900 Euro. Wie hoch der Wärmeverbrauch wirklich ist, hängt in erster Linie davon ab, wie energieeffizient ihr Haus oder ihre Wohnung ist.

Egal, ob Sie Heizöl, Gas oder Pellets verfeuern oder vielleicht Fernwärme beziehen, die Heizkosten niedrig zu halten ist leichter als Sie denken. Unsere 7 Tipps helfen Ihnen Ihre Energiekosten zu verringern und dazu noch den CO2-Ausstoß zu reduzieren:

1. Raumtemperatur senken

20 oder 21 Grad im Wohnzimmer sind kaum spürbar, das Klima merkt es schon. Es ist möglich bis zu 260 kg CO2 im Jahr zu vermeiden, wenn Sie die Raumtemperatur in Ihrem Heim um 1 Grad senken. Hinweis: Den Thermostat komplett herunter zu regeln, um Heizkosten zu sparen ist unnütz. Die Wohnung kühlt zu stark aus und es dauert umso länger erneut behagliche Temperatur herzustellen.

Es genügt rund 18 Grad im Raum wenn wir nicht Zuhause sind. Sind Sie länger unterwegs, dürfen es durchaus noch drei bis fünf Grad weniger sein.

2. Elektronische Thermostate nutzen

Nach Hause kommen und frieren? Keine Option! Ja, die Betriebszeiten der Heizung sollte an unseren individuellen Bedarf angepasst werden. Das lässt sich am einfachsten mithilfe von programmierbaren Thermostaten realisieren. Sie reagieren gegenüber alten Ventilen viel empfindlicher auf Temperaturschwankungen. In einem 110 m2 Einfamilienhaus mit zwölf Heizkörpern spart der Austausch von programmierbaren Thermostatventile pro Jahr ca. 125 Euro. Das ist doch was!

Diese neue Art von Thermostaten gibt es inzwischen auch als Teil von Smart ­Home-Systemen. Sie sind leicht Nachzurüsten und es lassen sich Einzelraumprofile per Smartphone programmieren. Beispiel: „Das Bad immer morgens um 6 Uhr anwärmen, die Küche erst um 6.30 Uhr erwärmen.“

3. Kosten sparen durch Stoßlüften

Wie lüftet man während der Heizperiode richtig? Frischluft muss sein, doch beim Lüften geht im Winter unweigerlich Wärme verloren. Mit kurzem Stoßlüften kann ein Verlust minimiert werden. Die Raumluft wird ausgetauscht und erwärmt sich schnell wieder.

Erstaunlich, aber wahr – Stoßlüften statt Dauerlüften spart bis zu 155 Euro im Jahr.

Tipps zum richtigen Stoßlüften

  • Thermostatventil herunterdrehen
  • Die Fenster weit öffnen und lüften – am besten täglich drei- bis viermal
  • Im Dezember bis Februar: 5 Minuten
  • Im März und November: 10 Minuten
  • Im Juni, Juli und August: bis 30 Minuten
  • Nach dem Baden oder Duschen immer lüften, damit die Feuchtigkeit entweichen und sich kein Schimmel bilden kann.

4. Fenster abdichten

Ganz schön frisch! Gerade in Altbauten zieht es gerne mal. Wenn Sie Fenster abdichten, vermeiden Sie unnötig anfallende Heizkosten. Sie sollten Abhilfe schaffen mit einem Schaumdichtungsband oder einer Gummidichtungen. Auch bei undichten Türen können Sie so verfahren. Es lohnt sich: In einem 110 m²  großen Einfamilienhaus können somit pro Jahr 70 Euro, das sind rund 7 Euro (!) pro Fenster einspart werden.

5. Keine Heizlüfter verwenden

Wer sich mit einem elektrischen Heizlüfter behilft, um einzelne Räume schneller warm zu bekommen hat eine teurere Methode gewählt. Denn Heizlüfter sind Stromfresser. Sie treiben die Stromkosten in die Höhe. Ähnlich verhält es sich mit Heizstrahlern.

Hinweis: Sollte es ihre Heizung nicht von alleine schaffen ihre Wohnung oder Haus angemessen zu heizen, sollten Sie auf  Ursachenforschung gehen.

6. Rollladen, Jalousien, Rollos oder Vorhänge geschlossen halten

Damit in kalten Nächten keine Wärme nach draußen gelangt, sollten Sie jegliche Verdunklung nachts geschlossen halten. Das isoliert Ihre Fensterscheiben von innen zusätzlich und es bleibt schön warm in Ihren Räumen. Im Einfamilienhaus können Sie somit jährlich Heizenergie von rund 15 Euro einsparen. Erstaunlich, nicht wahr?

7. Heizung reinigen

Eine dicke Staubschicht auf der Heizung kann ihre Heizleistung um bis zu 30 Prozent mindern. Lediglich eine regelmäßig von Verbrennungsrückständen gereinigte Heizung läuft tatsächlich effizient. Deswegen lohnt sich eine jährliche Wartung.

Sie sehen, mit geringen Investitionen und kleinen Kniffen lassen sich leicht Kosten sparen, als Mieter oder Eigentümer.  

DER EXPOSÉ-TIPP:

Eine gute Alternative zum normalen heizen sind regenerative Energien wie z.B. Solarthermen, Holz-, Holzpellet- oder Hackschnitzelheizung wie auch Wärmepumpen. Wärme muss sich gut anfühlen. Preislich. Technisch. Umwelttechnisch. Wir empfehlen unseren Kooperationspartner Osmers + Köß des Netzwerkes Bremer Räume.

> www.osmers-koess.de

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