Modernisierung: Zeit für neue Fenster

Neu oder nicht

Irgendwann stellt sich für jede*n Hausbesitzer*in die Frage, ob Türen und Fenster saniert oder aufgerüstet werden sollten. Man tut gut daran, sich rechtzeitig um dieses Thema zu kümmern, möglichst bevor die ersten Anzeichen der nächsten kalten Jahreszeit an die Tür klopfen. Durch eine professionelle Aufrüstung oder gar den kompletten Austausch von alten Fenstern können Sie neben einer deutlichen Senkung der Energiekosten auch andere Vorteile gewinnen. Neue Fenster verbessern erheblich die Einbruchsicherheit und Schallschutzglas minimiert darüber hinaus auch noch Außengeräusche. Auch für Haustüren gilt: Irgendwann ist eine neu dran.

Das bekannte Problem

Alte Türen und Fenster haben oft Dichtheitsprobleme: Im Winter dringt kalte Luft unkontrolliert in den Raum ein, im Sommer heiße. Geschieht dies im Winter, können bis zu 15 % der Energie verloren gehen.

Auch eine Sanierung wird immer teurer, wenn man zu lange wartet, denn Ersatzteile für alte Fenster sind oft nicht mehr erhältlich.

Ein paar Fakten

Oft sind es die Kosten, die uns zögern lassen, denn eine Reparatur oder ein Austausch erfordern eine erhebliche Investition. Deshalb ist es wichtig, sich genau zu überlegen, wann die alten Fenster ausgetauscht werden sollen.

Sind Ihre Betriebskosten zu hoch, ist der Austausch von Türen und Fenstern auf jeden Fall eine gute Möglichkeit, um langfristig zu sparen.

Auch auf das Alter der Fenster wird geschaut, denn generell lassen sich die Fenstertypen nach dem Baujahr unterscheiden:
In Deutschland wurden bis 1978 keine Isolierglasfenster eingebaut, sondern einfachverglaste Fenster. Darauf folgten Fenster mit Isolierglas, welche bis 1995 verwendet wurden. Bis zum Jahr 2008 galten Fenster mit Doppelisolierglas als Standard, doch bereits seit den frühen 90ern gibt es Fenster mit Dreischeiben-Wärmedämmglas, welche heute die Norm sind. Die Unterschiede sind gravierend! Fenster in den 1990er Jahren hatten in der Regel eine Wärmeleitfähigkeit von 2,8-3,0 W/(m2-K).

Das ist weit entfernt von den heutigen Anforderungen, so dass eine Modernisierung absolut sinnvoll ist. Die Mindestanforderung für moderne Fenster liegt bei 1,4 W/(m2 K). Die KfW-Bank geht jedoch noch weiter und bietet großzügige staatliche Förderungen bei Werten unter 0,95 W/(m2 K), so dass es sehr lohnenswert sein kann, diese Werte anzustreben, also auf Fenster mit Dreischeiben-Wärmedämmglas zu setzen, denn der U-Wert solcher Fenster kann sogar bei 0,70 W/(m2 K) liegen.

Das können Ihnen unsere Partner gerne auch genauer ausrechnen:
WINBROS – Die Fensterbrüder

Obwohl der Unterschied zunächst gering erscheinen mag, ist der Energiespareffekt erheblich und kann Ihnen bei der Entscheidung helfen, ob Sie Türen und Fenster aufrüsten sollten, denn moderne Fenster reduzieren Wärmebrücken und senken die Betriebskosten maßgeblich. So sind jährliche Einsparungen um die 500 Euro durchaus realistisch und ganz nebenbei reduzieren Sie den CO2-Ausstoß um bis zu einer Tonne!

Aktion ist besser als Warten

Generell gilt: Je dichter das Fenster, desto besser die Dämmung, da die meiste Energie in der Regel durch die Fenster entweicht. In vielen Fällen ist eine Modernisierung, also ein Austausch sinnvoll.
Alte Fenster mit zwei oder mehr Scheiben, Beschichtung und Gasfüllung, können im Sinne der Energieeinsparung sehr gut saniert werden, indem man einfach die Dichtbänder austauscht, die Fenstergriffe ersetzt und die Holz- und Kunststoffrahmen lackiert.

Die Reparatur alter Aluminiumrahmen ist hingegen nicht zu empfehlen.

Grundsätzlich empfehlen wir von EXPOSÉ Immobilien, sich von einem Fachbetrieb beraten zu lassen. Wir haben zuverlässige Partner für Sie an der Hand:
WINBROS – Die Fensterbrüder

Jetzt hält es dicht

Sie haben sich für neue Fenster entschieden? Dann heißt es jetzt, noch mehr als sowieso schon: Lüften, lüften und nochmal lüften! Denn neue Fenster halten dicht. Was einerseits gewollt und sinnvoll ist, birgt gleichzeitig die Gefahr von beispielweise Schimmelpilzbildung. Zum Glück lässt sich dieses Problem ganz einfach umgehen.

Um das Raumklima zu optimieren und Schimmelbefall effektiv zu verhindern, müssen Bewohner ganz bewusst lüften, was sich aber ohnehin anbietet. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann auch auf zentrale Lüftungsanlagen oder in das Fenster integrierte Elemente wie Fensterfalz-Lüftungen und Lüftungsklappen zurückgreifen, welche den Luftaustausch selbsttätig übernehmen.


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