Teuer gewordene Immobilienfinanzierung schafft Fakten

Die Folgen der Zinswende machen sich auf dem Immobilienmarkt bemerkbar. Laut Savills, einem auf Immobilienberatung spezialisierten Dienstleister, hat die Aktivität im Investmentsektor in den letzten Wochen rasant abgenommen. Roland Lenz, Spezialist für Baufinanzierung von Dr. Klein in Stuttgart, prognostiziert eine abflachende Preisentwicklung, aber keinen Verfall der Immobilienpreise.

Während die Zinssteigerung noch nicht auf die Preise durchschlägt, seien bei den Finanzierungen schon direkte Auswirkungen zu sehen, so der Fachmann von Dr. Klein: „Knappe Finanzierungen gehen nicht mehr. Die Banken verschärfen ihre Kriterien.“ Wegen der steigenden Lebenshaltungskosten werde ausreichend Eigenkapital vorausgesetzt.

Immobilienkäufer und -käuferinnen müssen mit deutlich höheren Belastungen rechnen. Den Tilgungssatz zu senken, ist eine Möglichkeit, um die monatliche Rate zu reduzieren – allerdings ist hier Vorsicht geboten: Denn je niedriger die Tilgung ist, desto länger dauert es, bis das Darlehen zurückgezahlt ist. Die anfängliche Tilgung sollte zwischen zwei und drei Prozent betragen – je höher, desto besser.

Der Beleihungsauslauf zeigt an, mit wie viel Fremdkapital eine Immobilie finanziert werden kann. Dieser orientiert sich am Beleihungswert der Immobilie, der nicht identisch ist mit dem Kaufpreis, weil die Banken noch Sicherheitsabschläge berechnen. Je niedriger der Beleihungswert ist, desto mehr Eigenkapital steckt in der Finanzierung der Immobilie – und desto günstiger ist der Zinssatz, den Banken anbieten. Es lohnt sich, im familiären Umfeld nach Unterstützung zu fragen – zum Beispiel in Form eines privaten Darlehens oder eines vorzeitigen Erbes. So können Darlehensnehmer die Konditionen ihrer Finanzierung verbessern.

Wie teuer es geworden ist, sich Geld von der Bank zu leihen, zeigt die sogenannte Standardrate. Sie macht Zinsänderungen vergleichbar anhand einer Musterfinanzierung über 300.000 Euro mit zwei Prozent Tilgung, 80 Prozent Beleihungsauslauf und zehn Jahren Zinsbindung. Im Mai 2022 stieg die Standardrate auf 1.190 Euro. Im Vorjahresmonat waren es noch 793 Euro gewesen.


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(Foto: © Annca Pictures, Pixabay)

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